Uedemer Verkehrssicherheit auf dem Prüfstand

Auch an der Mühlenstraße machte sich die SPD ein Bild von der Verkehrssituation.

Viehstraße, Mühlenstraße, Keppelner Straße und Bahnhofstraße: Das waren einige der Gefahrenpunkte, die die Uedemer SPD im Rahmen eines Rundgangs jetzt genauer unter die Lupe nahm. Fast zwei Stunden dauerte die Runde durch Uedem, an der neben einigen Mitgliedern der SPD auch interessierte Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Die Uedemer SPD hatte die Diskussion zu aktuellen Problemen mit der Verkehrssicherheit zum Anlass genommen, sich unter Führung der Vorsitzenden Mandy Stalder-Thon und Fraktionschef Jörg Lorenz einige der Gefahrenpunkte näher anzusehen.

Mandy Stalder-Thon: „Die intensiven Diskussionen rund um das Thema, auch in den sozialen Medien, waren für uns Anreiz, aktiv zu werden. Während wir im Frühjahr bereits beschlossen haben, dass bei einem Neubau der B67n der Durchgangsverkehr aus Uedem herausgehalten werden soll, wollten wir nun wissen, wo wir konkret anpacken können.“ Angesprochen wurden beim Rundgang unter anderem eine fehlende Querungshilfe auf der Viehstraße  die Bushaltestelle Nordwall, die Situation an der neuen Kita Regenbogen an der Mühlenstraße und die Einrichtung einer 30 km/h-Zone vor der KiTa St. Franziskus.

„Wir werden die gesammelten Vorschläge jetzt in Form eines Antrags in den Gemeinderat einbringen“, sagt Jörg Lorenz. „Zwar können wir als Gemeinde leider nicht in allen Punkten selbst entscheiden, aber zumindest den Anstoß geben, mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.“