Uedemer Leisten an Maria Verhoeven verliehen

Maria Verhoeven erhielt heute den Uedemer Leisten der SPD Uedem.
Maria Verhoeven (vorne, 3.v.l.) und ihr Helferteam erhielten heute den Uedemer Leisten der SPD-Fraktion, überreicht durch Jörg Lorenz (vorne li.)und Kathrin Plotke (vorne re.).
Die Fraktionsvorsitzenden Jörg Lorenz und Kathrin Plotke überreichten Maria Verhoevend en Uedmeer Leisten.
Herzlichen Glückwunsch! Maria Verhoeven wurde der Uedemer Leisten für ihren alljährlichen Einsatz für den guten Zweck verliehen.

Für ihr ehrenamtliches Engagement erhielten Maria Verhoeven und ihr Helferteam gestern den „Uedemer Leisten“ der SPD-Ratsfraktion. „Dieses ehrenamtliche Engagement ist vorbildlich“, würdigte Kathrin Plotke, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, die Arbeit der Preisträger vor rund 120 Vertretern von Vereinen, Parteien und Organisationen der Gemeinde Uedem.
Die organisieren jedes Jahr mehrere Großveranstaltungen auf dem Gelände der Verhoevens in Keppeln, deren Einnahmen sozialen Zwecken zu Gute kommen. Viele tausend Euro wurden in den vergangenen Jahren bereits gespendet, u.a an die Netzgruppe, an das Hospiz Regenborgen, die Aktion Lichtblicke und Kindergärten in Uedem, Keppeln, Goch und Schneppenbaum. „Ich habe Frau Verhoeven versprochen, nicht über Geld zu reden“, sagte Kathrin Plotke, „Denn eigentlich will sie gar nicht, dass man über ihr Engagement redet. Sie will im Stillen wirken und misstraut denen, die ihre guten Taten marktschreierisch anpreisen.“ Und genau das sei der Grund, warum die SPD Maria Verhoeven als Preisträgerin ausgezeichnet habe.
Die Geehrte nutzte ihre Dankesrede, um vor allem auch andere Menschen zu ermutigen, sich zu engagieren und Geld für Bedürftige zu spenden. „Öffnen Sie Ihr Herz“, sagte sie. Und das Preisgeld, das zum Uedemer Leisten gehört, spendete sie spontan dem Café Konkret. „Ich weiß, dass Spenden dort sehr gut aufgehoben sind, denn damit werden bedürftige Menschen unserer Gemeinde unterstützt“, sagte sie.
Der Uedemer SPD-Vorsitzende Olaf Plotke erinnerte in seiner Begrüßungsrede an die Integrationsdebatte des vergangenen Jahres. „Für 2011 wünsche ich mir weniger Aufregung und mehr Respekt“, sagte er.